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Horizontalsperre durch Injektion errichten lassen

Das Injektionsverfahren ist häufig ein sinnvolles Mittel zur Trockenlegung von Altbau-Kellern und zählt zu den einfachsten Methoden der Kellerabdichtung. Erfahren Sie im Folgenden,

  • wie das Injektionsverfahren Gebäude vor aufsteigender Feuchtigkeit schützt
  • welche Injektionsprodukte verwendet werden
  • weshalb die feuchte Kellerwand eventuell vorgetrocknet werden muss
  • welche Kosten Hausbesitzer erwarten.

Das Injektionsverfahren – so funktioniert es

Nachträglich die Kellerwand abdichten mit dem Injektionsverfahren – bevor Sie diese Entscheidung fällen, muss ein Experte abklären, ob die feuchte Kellerwand nur auf kapillar aufsteigende Feuchtigkeit oder auch auf seitlich eindringendes Wasser zurückzuführen ist. In letzterem Fall ist das Injektionsverfahren für eine dauerhafte Kellerabdichtung ungeeignet und Sie werden weiterhin mit abblätterndem Putz und Schimmel im Keller kämpfen müssen.

Um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit am Eindringen in das Mauerwerk zu hindern, werden durch das Injektionsverfahren Poren und Kanäle im Mauerwerk dauerelastisch verschlossen oder mit einer wasserabweisenden Beschichtung versehen. Auch so kann der kapillare Wassertransport unterbunden werden.

Um die Injektionsflüssigkeit tief in die Wand transportieren zu können, werden zuerst kleine Löcher in die Wand gebohrt: Die Löcher sind in mindestens zwei Reihen gegeneinander versetzt angeordnet und haben nur geringe Abstände. Die schräg angesetzten Bohrlöcher reichen bis in das hintere Drittel des Mauerwerks. Bei einer besonders starken Durchfeuchtung muss das Mauerwerk vorab thermisch getrocknet werden. Andernfalls kann das bereits vorhandene Wasser das Eindringen des Injektionsmittel verhindern.

Die eigentliche Mauerwerksinjektion erfolgt drucklos oder mit Druck. Bei der drucklosen Injektion benutzen die Handwerker einen Trichter und machen sich das Schwerkraftgesetz zunutze. Bis das Mauerwerk vollständig gesättigt ist, kann es bei dieser Methode mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Die Injektion mit Druck erfolgt mit bis zu 13 bar.

Als Injektionsmittel kommen wasserlösliche Silikonpräparate, lösungsmittelhaltige Stoffe oder Spezialharze zum Einsatz. Auch Produkte auf der Basis von Bitumen oder Paraffin finden Verwendung.

Keller abdichten mit Injektionsverfahren – Vor- und Nachteile

Gelingt es, eine Horizontalsperre mit dem Injektionsverfahren zu errichten, können Hausbesitzer oftmals eine kostenspielige Kellerabdichtung von außen vermeiden. Wie alle Methoden zur Kellerabdichtung von innen hat aber auch das Injektionsverfahren Vor- und Nachteile.

Vorteile des Injektionsverfahrens

Die hohe Beliebtheit des Injektionsverfahrens bei Hausbesitzern hat mehrere Gründe: Besonders schätzen Bauherren, dass diese Methode so gut wie keine Risiken für die Statik birgt und erschütterungsfrei durchgeführt werden kann. Der geringe Materialverschleiß sowie der überschaubare technische Aufwand schlägt sich in den vergleichsweise niedrigen Kosten für diese Art der Kellerabdichtung nieder.

Nachteile des Injektionsverfahrens

Das Injektionsverfahren kann weder bei einem zu hohen Salzgehalt des Mauerwerks noch bei extremer Untergrundfeuchte angewendet werden. Zudem sind der Erfolg und die Dauerhaftigkeit dieses Verfahrens schwer zu beurteilen. Um eine ausreichende Sättigung des Mauerwerks nachweisen zu können, setzen einige Handwerksbetriebe und Baufirmen auf eingefärbte Injektionslösungen. So lässt sich durch Probebohrungen die Verteilung der chemischen Lösung gut überprüfen.

Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollten Hausbesitzer den Fachbetrieb, der das Injektionsverfahren anwendet, nicht für seine handwerkliche Leistung bezahlen, sondern die Vergütung vom Erfolg abhängig machen. Dabei lohnt es sich, die Wirksamkeitsprüfung zu wiederholen – am besten noch einmal kurz vor Ablauf der Garantiezeit.

Wirksame Horizontalsperren – gängige Alternativen zum Injektionsverfahren

Aufgrund der unsicheren langfristigen Erfolgsprognose des Injektionsverfahrens lohnt es sich für Hausbesitzer, auch die Errichtung einer alternativen Horizontalsperre in Erwägung zu ziehen. Unterbleibt eine funktionierende Kellerabdichtung, können feuchte Kellerwände zu Schimmel führen und die Wärmedämmung des Hauses herabsetzen.

Das Mauersägeverfahren

Beim Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk an der betroffenen Stelle mit einem waagerechten Schnitt geteilt. Der mithilfe einer Schwert- oder Seilsäge entstandene Spalt bietet dann ausreichend Platz für eine Horizontalsperre aus korrosionsfreiem Blech oder Folie. Im Gegensatz zum Injektionsverfahren kann beim Mauersägeverfahren die Qualität der Ausführung ganz leicht optisch kontrolliert werden. Die Kosten für diese Methode belaufen sich auf 100 bis 150 Euro pro Meter.

Das Mauertauschverfahren

Hat kapillar aufsteigende Feuchtigkeit bereits umfangreichen Schaden angerichtet, kommen Hausbesitzer oftmals nicht umhin, das betroffene Mauerwerk durch frischen Beton auszutauschen. Auch eine hohe Salzbelastung lässt sich mit dieser Methode entfernen. Allerdings verursacht das Mauertauschverfahren relativ hohe Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro m² Kellerfläche.

Das Ramm-Riffelblechverfahren

Ist das Mauerwerk maximal 80 bis 100 Zentimeter dick und gibt es eine durchgehende Lagerfuge, kommt das Ramm-Riffelblechverfahren zur Errichtung einer dauerhaften Horizontalsperre in Frage. Dafür werden Chromnickelstahlbleche direkt in die Lagerfuge eingeschlagen. Bei dieser nachträglichen Kellerabdichtung von innen entstehen Hausbesitzern relativ günstige Kosten von 70 Euro pro Meter.

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Weitere Informationen über die Horizontalsperre per Injektion finden Sie in diesem Wikipedia Artikel.

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