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Wasserschaden im Keller

Wasserschaden im Keller – Was tun? Ein Leitfaden mit 8 Schritten

Wasserschaden im Keller – So reagieren Sie richtig

Um schwerwiegende Feuchtigkeitsschäden zu begrenzen, ist bei Wasser im Keller schnelles Handeln erforderlich. Aber auch die Dokumentation für die Versicherung ist wichtig. In diesem Beitrag erfahren Sie,

  • wie stehendes Wasser beseitigt werden kann
  • wie Sie den Schaden für die Versicherung dokumentieren
  • was Sie zu Trocknung und Sanierung wissen sollten.
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Wasserschaden im Keller: die ersten Schritte

Ob defekte Waschmaschine, Starkregen oder Überschwemmung – selbstverständlich geht es zuerst darum, das Wasser so schnell wie möglich zu beseitigen. Handelt es sich um einen Versicherungsfall, ist es im Hinblick auf die Kosten aber genauso wichtig, den Schaden korrekt zu dokumentieren.

Wie hoch das Wasser im Keller steht, beweisen Sie am besten mit Fotos. Halten Sie dafür einfach einen Zollstock ins Wasser und beginnen Sie erst danach mit dem Abpumpen. Bei Hochwasser oder nach einem Gewitterregen ist dieses Prozedere nur dann erforderlich, wenn Sie eine Elementarschaden-Police besitzen.

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Was tun bei einem Wasserschaden im Keller? Folgendes Vorgehen ist empfehlenswert:

  1. bei Überflutung durch Leitungswasser am Haupthahn das Wasser abstellen
  2. Strom abstellen
  3. eventuell den Schaden für die Versicherung dokumentieren
  4. das Wasser beseitigen bzw. abpumpen
  5. der Versicherung den Schaden melden
  6. eventuell Leitungen durch einen Fachbetrieb reparieren lassen
  7. die Kellerräume trocknen
  8. Wände und Böden sanieren
Wasserschaden im Keller - Notfallplan

Den Keller nach einem Wasserschaden trocknen: Jede Minute zählt

Abhängig vom Ausmaß des Wasserschadens entfernen Sie das stehende Wasser mit Lappen und Eimern, Nass-Trocken-Saugern oder mit Pumpen. Unter Umständen macht es Sinn, das Leerpumpen der Feuerwehr zu übertragen. Da es sich nicht um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt, rufen Sie in diesem Fall aber nicht die Notrufnummer an.

Für den Fall der Fälle empfiehlt es sich, eine Entwässerungspumpe im Haus zu haben. Diese eignet sich hervorragend als Sofortmaßnahme, sollte der Keller mit Wasser vollgelaufen sein. Wir empfehlen die verlinkte Entwässerungspumpe (➚).

Ist das Wasser beseitigt, müssen die betroffenen Räume leer geräumt werden. Schließlich soll zum Trocknen möglichst viel Luft an die feuchten Oberflächen gelangen. Nur so kann der Keller wieder vollständig austrocknen. Das ist extrem wichtig: Bleibt nämlich Feuchtigkeit im Mauerwerk oder in Hohlräumen zurück, bilden sich leicht Schwamm oder Schimmel im Keller und die Bausubstanz wird nachhaltig beeinträchtigt. Nur mit einer umgehenden und sorgfältigen Entfeuchtung und Trocknung lassen sich teure Folgeschäden vermeiden.

Erst wenn die Feuchtigkeit endgültig gebannt ist, können Hausbesitzer die Kellersanierung in Angriff nehmen. Dafür werden Löcher und Risse verputzt, die Wände gestrichen oder mit Sanierputz versehen sowie der Fußboden gereinigt oder neu verlegt.

Trocknung von Verbund-Estrich

Besitzt der überflutete Keller einen Verbund-Estrich, kommen in der Regel Kondensationstrockner zum Einsatz. Diese saugen die feuchte Raumluft an und führen Sie über ein Kühlteil, so dass der Taupunkt unterschritten wird. Danach kann die kondensierte Feuchtigkeit in einem Behälter gesammelt und über einen Schlauch abtransportiert werden. Um den Trocknungsvorgang zu beschleunigen werden in vielen Fällen ergänzende Ventilatoren aufgestellt oder die Wände mit einer Infrarotheizung erwärmt.

Trocknung von schwimmendem Estrich

Die Trocknung von schwimmendem Estrich ist deutlich aufwendiger. Problematisch ist dabei das Wasser, das durch die Randfugen in die Dämmung unter dem Estrich geflossen ist. Um dieses vollständig zu entfernen, muss der gesamte Bereich unter dem Estrich mit trockener Luft durchströmt werden. Diese nimmt die Feuchtigkeit aus dem Dämmmaterial auf und transportiert sie an die Oberfläche. Die Kosten für dieses Verfahren belaufen sich auf 14 bis 18 Euro pro m².

Wichtige Hinweise zur Trocknung nach einem Wasserschaden im Keller:

  • Abhängig vom Schadensumfang und dem geeigneten Trocknungsverfahren müssen Sie für den Trocknungsprozess mindestens zwei Wochen einplanen.
  • Die Bautrockner dürfen rund um die Uhr in Betrieb bleiben.
  • Beauftragen Sie mit der Trocknung am besten eine Fachfirma: Diese nimmt Zwischen- und Endmessungen der Materialfeuchte vor und stellt damit sicher, dass die Trocknung gründlich, aber nur bis zur materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erfolgt. Eine Übertrocknung könnte die Bausubstanz schädigen.
  • Der Betrieb von Bautrocknern treibt den Stromverbrauch merklich in die Höhe. Damit Sie im Folgejahr keine Beitragssteigerung fürchten müssen, sollten Sie Ihren Stromversorger über die Trocknungsmaßnahme informieren.
Wasserschaden im Keller
Bei einem Wasserschaden sollte so schnell wie möglich gehandelt werden.

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Beitrag als Video zusammengefasst

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