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Feuchte Kellerwand

Feuchte Kellerwand – Wie viel Feuchte ist schädlich und Wo kommt sie her?

4 wichtige Fragen bei feuchten Kellerinnenwänden, deren Antworten Sie wissen sollten

Gerade im Altbau ist im Keller häufig die Wand feucht. Hausbesitzer sollten dieses Alarmsignal ernstnehmen. Erfahren Sie in diesem Artikel,

  • warum feuchte Kellerwände problematisch sind
  • wie es zu Feuchtigkeit in der Wand kommt
  • welche Maßnahmen Sie bei feuchten Kellerwänden ergreifen können
  • wie sich Feuchtigkeit im Keller vorbeugen lässt.
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Wie feucht darf eine Wand sein?

Spätestens wenn Ihnen im Keller ein muffiger Geruch entgegenweht, ist es Zeit um Handeln. Dann beginnt sich auf den feuchten Innenwänden bereits gesundheitsschädllicher Schimmel im Keller auszubreiten. Zudem kann dauerhafte Feuchtigkeit zu abblätterndem Putz und Ausblühungen führen. Außerdem leiden Wärmedämmung und Wohnqualität.

Mit der Zeit schädigt die Feuchtigkeit im Mauerwerk die Bausubstanz. Vollständig trocken müssen Kellerwände jedoch nicht sein. Baustoffe wie Beton oder Ziegel sind durchaus in der Lage, problemlos ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit aufzunehmen. Abhängig vom jeweiligen Baustoff und den äußeren Bedingungen darf der Feuchtegehalt der Kellerwand zwischen 1,5 und 15 % liegen.

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Wenn die Kellerwand feucht ist: Welche Ursachen kommen in Frage?

Für einen feuchten Keller gibt es vielfältige Ursachen. Bevor Sie eine kostspielige Kellersanierung in die Wege leiten, sollten Sie von einem Experten eindeutig klären lassen, warum die Kellerwände feucht sind.

Fehlende Horizontalsperre

Gerade im Altbau gibt es häufig keine Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. In diesem Fall kann ein feuchter Kellerboden oder Feuchtigkeit aus dem umgebenden Erdreich hinter den feuchten Kellerwänden stecken: Über die Hohlräume und Kapillaren im Mauerwerk kann sich das Wasser entgegen der Schwerkraft in den Kellerwänden verteilen.

Seitlich eindringende Feuchtigkeit

Fehlt eine Vertikalsperre oder ist die Schwarze Wanne beschädigt, können Bodenfeuchtigkeit, Schlagregen oder (nicht-)drückendes Wasser von der Seite in die Kellerwände eindringen und sie vollständig durchfeuchten.

Undichte oder fehlende Drainagen

Drainagen bestehen aus einem Kiesbett und Rohren, die das Wasser vom Gebäude wegleiten. Ein Vlies schützt die Drainage vor Verunreinigungen durch das umgebende Erdreich. Trotzdem kann es zu Verunreinigungen und Verstopfungen des Drainage-Systems kommen. Möglicherweise überfordert auch ein höherer Grundwasserstand die Drainage. In seltenen Fällen sorgt das Wurzelwerk von Bäumen für defekte Drainagen.

Kondensation

In Kellerräumen herrscht meist eine niedrigere Temperatur als im Wohnbereich des Hauses. Besonders groß ist der Temperaturunterschied in den warmen Sommermonaten. Gelangt warme Luft in den Keller und kühlt dort ab, gibt sie Feuchtigkeit ab. Diese schlägt sich an den Kellerwänden nieder. Von allen Ursachen für feuchte Kellerwände lässt sich am leichtesten die Kondensation in den Griff bekommen.

Kondensation begünstigt Schimmel im Keller
Kondensation kann dafür sorgen, dass die Kellerwände feucht werden.

Wenn feuchte Wände Keller und Haus zu beschädigen drohen: Welche Sofortmaßnahmen sind möglich?

Die Ursache für eine feuchte Kellerwand lassen Sie am besten durch einen Fachmann klären. Untätig bleiben müssen Sie als Hausbesitzer dennoch nicht. Um den Schaden zu begrenzen und die Wände vorläufig zu trocknen, können Sie einen Kondensationstrockner aufstellen. Diesen erhalten Sie leihweise im Baumarkt oder bei einer Fachfirma.

Auch den Keller zu heizen, stellt eine probate Übergangslösung dar. Besitzt Ihr Keller Fenster, sollten Sie dabei regelmäßig stoßlüften: So gelangt frische trockene Luft in den Keller, die neue Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Wie können Sie feuchten Wänden im Keller vorbeugen?

So vielfältig die Ursachen für feuchte Kellerwände sind, so unterschiedlich sind die vorbeugenden Maßnahmen, die Hausbesitzer treffen können. Mit diesen Tipps verhindern Sie, dass Feuchtigkeit in den Keller gelangt und sich in der Folge Schimmel ausbreitet.

  • Kellerräume beheizen: Je kälter ein Keller, desto größer das Risiko für Kondensation. Idealerweise herrschen im Keller Temperaturen zwischen 16 und 18° C. Bedenken Sie dabei, dass Ihnen die Kosten für das Heizen unter Umständen eine kostspielige Kellersanierung ersparen. Da warme Luft nach oben steigt, geht sie nicht verloren, sondern unterstützt die Beheizung im über dem Keller liegenden Wohnbereich.
  • Richtig lüften: Besonders problematisch ist das Lüften des Kellers in den Sommermonaten, wenn die Außentemperaturen deutlich über denen im Untergeschoss liegen. Um Kondensation vorzubeugen, sollten Sie in der warmen Jahreszeit die Kellerfenster nur an kühleren Tagen oder während der Morgen- und Abendstunden öffnen.
  • Luftfeuchtigkeit regelmäßig kontrollieren: Im kühlen Keller sollte die Luftfeuchtigkeit nicht über 65 % liegen. Andernfalls bildet sich zu leicht Tauwasser. Ein Hygrometer erhalten Sie für etwa zehn Euro in jedem Baumarkt.
  • Den Keller fachmännisch abdichten: Dringt die Feuchtigkeit in den Keller aus dem umgebenden Erdreich ein, schützt langfristig nur eine nachträgliche Kellerabdichtung vor gravierenden Feuchtigkeitsschäden. Während sich eine wirksame Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte von innen errichten lässt, ist für eine Kellerabdichtung von außen ein Aufgraben nötig. Aber nur so können Sie die Kelleraußenwände wieder komplett trockenlegen. Als wirksame Vertikalsperre kommen unter anderem eine Schwarze Wanne, eine K-Wanne oder eine bitumenfreie Abdichtung mit Dichtschlämmen infrage. Ist eine Kellerabdichtung von außen unwirtschaftlich oder nicht möglich, bietet die Flächeninjektion einen Alternative für die Kellerabdichtung von innen.

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