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Keller trockenlegen - Feuchtigkeit entfernen

Keller trockenlegen – 4 Aspekte zu Ursachen, Lösungen & Kosten

4 wichtige Aspekte zum Trockenlegen des Kellers

Ein feuchter Keller ist in vielerlei Hinsicht problematisch. In diesem Beitrag haben wir deshalb für Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Kellertrockenlegung zusammengefasst. Unter anderem wissen Sie nach dem Lesen,

  • warum ein feuchter Keller trockengelegt werden sollte
  • woher die Feuchtigkeit kommt
  • wie sich die Kosten für die Trockenlegung zusammensetzen
  • wie Profis eine Kellerwand trockenlegen.
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Eine Kellertrockenlegung lohnt sich, oder?

Feuchtigkeit im Keller schafft nicht nur ein schlechtes Raumklima, sondern kann auch eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der Bewohner des Hauses darstellen. Eine feuchte Wand stellt das ideale Milieu für Schimmelpilze dar: Diese bilden Sporen, die sich über die Luft im ganzen Gebäude verteilen können.

Bei Schimmel im Keller klagen empfindliche Menschen oder Allergiker häufig über Husten und Atemnot oder Kopfschmerzen. Zudem greift dauerhafte Feuchtigkeit die Bausubstanz an und macht sie porös. Im Extremfall kann das beschädigte Mauerwerk die Statik so massiv beeinträchtigen, dass ein Abriss nötig wird.

Wie kommt die Feuchtigkeit in das Mauerwerk?

Feuchte Keller sind ein weit verbreitetes Phänomen, da sie aufgrund zahlreicher Ursachen entstehen können. Häufig sind neben den Wänden auch die Böden und Decken betroffen. Nicht immer ist es dabei notwendig, eine teure Kellersanierung durchzuführen. In einigen Fällen können Sie mit kleineren Maßnahmen Ihren Keller trockenlegen.

Am häufigsten tritt Feuchtigkeit im Keller durch unzureichendes oder falsches Lüften auf. In modernen Gebäude werden bereits standardmäßig mehrere Kellerfenster integriert. Diese sollten jeden Tag für einige Minuten geöffnet werden, um eine optimale Luftzirkulation zu erreichen. Da warme Luft deutlich mehr Feuchtigkeit transportiert, sollten Sie in den heißen Sommermonaten nur während der kühlen Morgenstunden lüften.

Darüber hinaus kann auch ein Rohrbruch oder eine mangelhafte horizontale Abdichtung für die Nässe verantwortlich sein. Während ein Rohrbruch schnell behoben ist, bedarf es bei aufsteigender Feuchtigkeit stets der Hilfe eines Fachmanns. Dieser kann das Problem in der Regel durch die Errichtung einer Horizontalsperre in den Griff bekommen.

In einigen Fällen führen defekte Drainagen und undichte Wände zu einem feuchten Keller. Bei einer vertikalen Durchfeuchtung müssen die Wände professionell abgedichtet werden. Zusätzlich werden Drainagen angelegt oder erneuert. Arbeiten diese nämlich nicht korrekt, bildet sich Stauwasser und die Wände werden nach jedem stärkeren Regen wieder feucht.

In jedem Fall macht es vor der Kellertrockenlegung Sinn, sich über die Feuchtigkeitsursachen im Klaren zu sein. Werfen Sie einen Blick in unseren Beitrag zu den 7 häufigsten Ursachen von Feuchtigkeit im Keller.

Ursachen für einen feuchten Keller
Keller trockenlegen: Feuchtigkeit gelangt häufig durch falsches Lüften in den Keller.

Keller trockenlegen Kosten: Damit müssen Hausbesitzer rechnen

Wer seinen Keller trocken legen lassen möchte, muss nicht immer mit hohen Kosten kalkulieren. Diese sind hauptsächlich von den genutzten Lösungsverfahren abhängig und setzen sich aus den Materialkosten sowie dem entstehenden Aufwand zusammen. Darüber hinaus sind die Kosten von der Erfahrung und dem Fachwissen des Handwerkers abhängig und unterscheiden sich deshalb von Anbieter zu Anbieter.

Liegt lediglich eine undichte Stelle in der Fuge zwischen Wand und Boden vor, so wird diese mit Dichtstoff verpresst. In diesem Fall kommen nur 50 bis 70 Euro pro lfm. auf Sie zu. Eine vollständige Kellerabdichtung von innen mit flüssigem Paraffin kostet hingegen zwischen 250 und 300 Euro pro m². Wenn Sie Ihren Keller trockenlegen von innen, sollten Sie aber bedenken, dass die Kelleraußenwand weiterhin ungeschützt der Nässe aus dem umgebenden Erdreich ausgesetzt ist.

Empfehlenswerter ist daher die Kellerabdichtung von außen – selbst wenn dafür ein Ausgraben rund um das Haus notwendig ist. Aufgrund des Erdaushubs liegen die Kosten für eine Kellertrockenlegung von außen bei 350 bis 450 Euro pro lfm. Der große Vorteil dieser Maßnahme – die beispielsweise als Braune Wanne, bitumenfrei mit Dichtschlämmen oder als K-Wanne ausgeführt werden kann – ist, dass das Mauerwerk wieder vollständig austrocknen kann.

Die Kosten variieren nicht nur aufgrund der Schadensanalyse, der eingesetzten Verfahren und Materialien, sondern auch abhängig von der Bodenbeschaffenheit und regionalen Wirtschaftsfaktoren. Bitte beachten Sie dies bei einem möglichen Preisvergleich.

Nasse Wände trockenlegen – Das machen am besten die Profis!

Grundsätzlich sollten Sie eine feuchte Kellerwand immer von einem qualifizierten Profi trockenlegen lassen. Bereits kleinste Fehler bei der Durchführung einer Sanierung können diese vollständig überflüssig machen.

Wenn es einen Weg in Ihren Keller gibt, so findet ihn das anstauende Wasser in jedem Fall. Wird nur eine einzige Stelle nicht sorgsam behandelt, bleibt Ihr Keller daher weiterhin feucht und sämtliche Kosten waren vergebens. Ein erfahrener Fachmann wird Ihre Wand jedoch sorgsam trockenlegen und somit dem erneuten Eindringen der Feuchtigkeit vorbeugen. Darüber hinaus erkennt er sofort, welche Maßnahmen erforderlich sind, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Ein Fachmann wird Ihre Fenster, Türen und Klappen stets auf eindringende Feuchtigkeit überprüfen und sämtliche vorliegenden Risse verschließen. Oftmals ist lediglich ein Austausch der brüchig gewordenen Fensterabdichtung erforderlich. Bei Rissen in den Wänden kommt hingegen meist Gummi-Mörtel zum Einsatz. Nachdem sämtliche Möbel von den Wänden gerückt wurden, lässt der Experte die Luft in Ihrem Keller zirkulieren und lüftet diesen. Zusätzlich wird in der Regel ein elektrischer Luftentfeuchter eingesetzt. Dieser entzieht der Raumluft einen Großteil ihrer Feuchtigkeit.

Lässt sich dadurch die Feuchtigkeit nicht bekämpfen, so sind Decke, Wand oder Boden nicht ausreichend abgedichtet und müssen saniert werden. Nach einer umfassenden Behandlung von schimmeligen Wänden mit hochprozentigem Alkohol können diese abgedichtet werden. Dabei kommt meist Dichtschlamm oder Sperrbeton zum Einsatz.

In vielen Fällen lohnt es sich auch, eine Drainage zu verlegen. Diese leitet das äußere Wasser von Ihrem Haus weg, sodass es nicht länger in den Keller eindringen kann. Letztlich ist beim Altbau manchmal auch eine vollständige Erneuerung der Kellerabdichtung aus Bitumen erforderlich. Dabei handelt es sich um eine aufwändige Sanierungsmaßnahme, die am besten von einem erfahrenen Fachmann durchgeführt werden sollte.

Feuchte Kellerwand
In einigen Fällen kann auch eine Drainage den Keller trockenlegen.

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Beitrag als Video zusammengefasst

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