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Keller lüften: So geht es richtig

Keller richtig lüften: So einfach geht’s + 4 praktische Tipps!

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Keller lüften – das gilt es zu beachten!

Um die Luftfeuchtigkeit zu senken und Schaden abzuwenden, sollten Sie regelmäßig den Keller lüften. Das richtige Lüftungsverhalten spart Energie und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. In diesem Artikel erfahren Sie,

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Darum ist das Lüften des Kellers so wichtig

Der Keller bietet die perfekte Räumlichkeit für das Lagern von vielfältigen Gegenständen, wie Papier, Dekorationsmaterial und Mobiliar sowie Lebensmittel und lässt sich zudem effektiv als Fitnessbereich, Hobbyraum und Arbeitszimmer nutzen.

Das Lüften im Keller ist genauso wichtig wie das Lüften in allen Wohnbereichen. Feuchtigkeit im Keller bildet ein wahres Paradies für Schimmel und dieser kann mit seinen Sporen zu gesundheitlichen Problemen und Schäden am Mauerwerk führen. Ein Indiz für die Schimmelbildung ist ein verstärkter muffiger Geruch, der sich bei offenen Türen im Haus schnell verbreiten kann.

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Wer seinen Keller nicht richtig lüftet, braucht irgendwann teure Abdichtungen und muss für die gelagerten Materialien und für die Sanierung noch tiefer in die Tasche greifen.

Keller lüften
Wenn der Keller nicht richtig gelüftet wird, besteht die Gefahr von gesundheitsgefährdenden Schimmel.

Was ist die optimale Luftfeuchtigkeit für den Keller?

Der Grund zum richtigen Lüften im Keller ist die Luftfeuchtigkeit, die mit hohen Werten für Kondenswasser an Wänden sorgt und dem Schimmelpilz den perfekten Nährboden bietet. Mit dem Lüften findet ein Austausch von feuchter und trockener Luft statt, sodass die hohe Luftfeuchtigkeit minimiert werden kann.

Wie auch in anderen Hausbereichen liegt die optimale Raumluftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent, wobei der letzte angegebene Wert nur minimal oder gar nicht überschritten werden sollte. Eine Ausnahme zwischen 50 und 65 Prozent Luftfeuchtigkeit im Keller besteht bei der Lagerung von Lebensmitteln. Allerdings sollte dabei auf eine konstante Raumtemperatur geachtet werden.

Damit Sie wissen, wann das Lüften im Keller notwendig ist, hilft ein Hygrometer (➚). Das Messinstrument besitzt eine Genauigkeit von +/- zwei Prozent und ist als chemische, optische und coulometrische Variante in handelsüblichen Geschäften erhältlich. Bei einigen Geräten ist das Ablesen der Raum- und Außentemperatur möglich.

So wird der Keller richtig gelüftet!

Das richtige Lüften im Keller hängt maßgeblich von der Höhe der Luftfeuchtigkeit und vom eigentlichen Nutzen der Räumlichkeiten ab.

Dient der Keller nur als Lagermöglichkeit, reicht ein tägliches, kurzes Stoßlüften. Werden im Keller Waschmaschine, Trockner oder Bügeleisen genutzt, sollte die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten und nach Bedarf auch während der Nutzung der Räumlichkeiten die Fenster geöffnet werden.

Tipps und Tricks für das richtige Lüften

  • Sorgen Sie für Durchzug: Für ein optimales Lüftungsergebnis bietet es sich an, gegenüberliegende Fenster und Türen im Keller komplett zu öffnen. Der Luftaustausch geht somit schneller vonstatten und die Räumlichkeiten werden komplett mit trockener Luft versorgt.
  • Kippfenster nur während des Aufenthaltes: Das Kippfenster bietet keine Variante zum Stoßlüften. Durch die Ablagerung von Feuchtigkeit am Kippfenster kann sich Schimmel bilden. Verantwortlich dafür sind die kältesten Stellen im Raum. Um einen Raum komplett zu lüften, müsste das Kippfenster mindestens 24 Stunden geöffnet bleiben. Die Lüftungsvariante ist sinnlos und verschwendet im Winter zudem an Heizenergie.
  • Mehrere Minuten Stoßlüften: Je nach Witterungslage ist ein Stoßlüften zwischen 4 und 5 Minuten ideal. Wird im Keller gewaschen und gebügelt können 10 Minuten Stoßlüften für einen optimalen Luftaustausch und ein gutes Raumklima sorgen. Das Stoßlüften kann mehrmals am Tag erfolgen und reichert zusätzlich die verbrauchte Raumluft mit Sauerstoff an.
  • Entfernung von Kondenswasser: In den Wintermonaten kann sich aufgrund hoher Feuchtigkeit im Keller Kondenswasser an den Fenstern absetzen. Nehmen Sie ein trockenes Tuch und entfernen Sie vor dem Lüften des Kellers das Kondenswasser an den Scheiben und an den Fensterrahmen.

So wird der Keller im Sommer richtig gelüftet!

Das Kellerlüften im Sommer braucht eine eigene Technik. In den warmen Außentemperaturen steckt meist eine hohe Feuchtigkeit, die beim Lüften in den Keller strömt und sich aufgrund der dort kühleren Temperaturen abgekühlt.

Im Umkehrschluss kann die kalte Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen und die einströmende Luft verteilt sich somit an den kalten Wänden. Es ist zwingend erforderlich, dass zum Lüften im Keller die Außentemperaturen beachtet werden; diese sollten geringer als drinnen sein.

Das Lüften im Keller im Sommer bietet sich dafür in den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden an. Wo es möglich ist, können die Kellerfenster auch über Nacht geöffnet werden.

Keller lüften im Sommer
Keller Lüften im Sommer: Die Temperatur beim Lüften sollte im Sommer draußen geringer sein, als drinnen.

So wird der Keller im Winter richtig gelüftet!

In den Wintermonaten nutzen viele Hausbesitzer den Keller, um Wäsche zu trocknen. Die Raumluftfeuchtigkeit steigt und ein Lüften im Keller ist erforderlich. Da in dieser Jahreszeit die Außenluft meist trockener als im Sommer ist, ist das mehrmalige Stoßlüften zwischen 5 und 10 Minuten die effektivste Variante.

An Regentagen ist die Feuchtigkeit in der Außenluft besonders hoch. Aus diesem Grund sollte das Lüften im Keller auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Mit diesen Hilfsmitteln gelingt das Lüften erst recht!

Um richtig den Keller zu lüften, braucht es einige Vorkehrungen. Das korrekte Lüftungsverhalten hängt maßgeblich von der Nutzung des Kellers ab. Wird der Keller nur als Lagerraum genutzt, kann die hohe Luftfeuchtigkeit mit täglichem Stoßlüften minimiert werden. Nutzen Sie den Keller als Arbeitsraum, wie Waschküche oder Hobbyraum, sollten Sie mehrmals täglich den Keller lüften.

Professionelle Luftentfeuchter (➚) können zusätzlich zur konstanten Minimierung der Feuchtigkeit beitragen. Lassen Sie sich dazu sowie für den Einsatz eines Hygrometers von einer Fachkraft beraten.

Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit greifen Hausbesitzer zusätzlich zum Lüften im Keller oft auf ein bewährtes Hausmittel zurück. Stellen Sie mehrere, offene Behälter, etwa 4 Zentimeter gefüllt mit Katzenstreu oder mit fein- oder grobkörnigem Salz im Kellerraum auf. Diese funktionieren wie handelsübliche Luftentfeuchter und sammeln das aufgenommene Wasser. Sobald mehr Wasser als Streu oder Salz im Behälter ist, leeren Sie diese aus und befüllen Sie sie neu.

Für ein optimales Raumklima sind neben dem regelmäßigen Lüften des Kellers gute Außenabdichtungen unabdingbar. Dringt Feuchtigkeit von außen ein, saugen sich die Wände mit Feuchtigkeit voll und das Schimmelwachstum beginnt. Um den drohenden Feuchtigkeitsschaden zu unterbinden, müssen abblätternder Putz, Ausblühungen an den Wänden sowie defekte Drainagen beseitigt und die Stellen fachgerecht saniert werden.

Nicht jeder stattet sein Untergeschoss mit einer Heizung aus. Je nach Nutzung des Kellers kann diese aber ebenso effektiv der hohen Luftfeuchtigkeit entgegenwirken. Voraussetzung dafür sind gut abgedichtete Wände und Fenster, um das Raumklima nach dem Lüften zu erhalten. Haben Sie eine Heizung, drehen Sie diese vor dem Lüften im Keller komplett aus und gleich nach dem Lüften wieder auf. Oftmals reicht eine angenehme Raumtemperatur zwischen 22 und 23 Grad. Um die Effizienz des Lüftens und Heizens zu steigern, schließen Sie nach dem Stoßlüften, wenn möglich alle Türen im Untergeschoss.

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