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Kellerfenster

Neue Kellerfenster » Was gilt es zu beachten? + 4-Schritt-Anleitung zum Abdichten

Du willst deine alten Kellerfenster austauschen?

Oft werden neue Kellerfenster fällig, wenn der Keller vom reinen Lagerraum zu einem Hobbykeller oder Wohnbereich aufgewertet werden soll. Oder möchtest du durch den Fenstertausch vor allem Energie und damit langfristig Kosten sparen?

Hier erfährst du unter anderem,

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Wann ist es Zeit für neue Kellerfenster?

Viele alte Kellerfenster verfügen über eine nur sehr schlechte Wärmedämmung. Die kalte Luft, die über sie ins Haus gelangt, breitet sich längst nicht nur im Keller aus, sondern kühlt auch die Kellerdecke aus. In der Folge muss in den darüberliegenden Räumen für ein Wohlfühlklima deutlich mehr Heizenergie aufgewendet werden. Mit neuen Kellerfenstern lassen sich daher unter Umständen die Heizkosten deutlich reduzieren.

Mit neuen Kellerfenstern sorgen Sie für mehr Licht und eine bessere Belüftung im Keller. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Ihr Keller als Wohnbereich dienen soll. Ebenso profitieren davon Lager-, Heiz- und Waschkeller.

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Vielleicht bereiten Ihnen Ihre alten Fenster aber auch schon des Längeren Kopfzerbrechen, weil sie Schlagregen nicht mehr standhalten. Und natürlich gibt es auf dem Markt mittlerweile Fenster mit deutlich verbessertem Schutz gegen Einbruch.

Undichte Kellerfenster
Viele alte Kellerfenster verfügen über eine nur sehr schlechte Wärmedämmung. Daher kann es sich lohnen, neue anzuschaffen.

Kellerfenster in verschiedenen Materialien und Ausführungen

Moderne Kellerfenster gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Damit Sie beim Kauf keinen Fehler machen, sollten Sie sich vorher darüber klar sein, welche Anforderungen Sie an Ihre neuen Kellerfenster stellen.

Neue Kellerfenster aus Kunststoff oder Metall?

Kellerfenster werden in der Regel aus Kunststoff oder Metall gefertigt. Holz kommt für Fenster im Kellerbereich kaum zum Einsatz, dass dieses Material bei der dort vorherrschenden hohen Luftfeuchtigkeit rasch Schaden nimmt.

Kellerfenster aus Kunststoff stellen gerade für beheizte Wohnbereiche die erste Wahl dar. Zu einem günstigen Preis bieten sie hervorragende Dämmeigenschaften, sind langlebig und dabei wartungsarm und pflegeleicht. Gegen Aufpreis können diese Kellerfenster mit einem Gitter als zusätzlichem Einbruchschutz versehen werden.

Kellerfenster aus Metall kommen nur für Kellerräume in Frage, die nicht als beheizter Wohnraum genutzt werden – also beispielsweise für Lager- und Heizungskeller. Dank Pulverbeschichtung oder Feuerverzinkung sind sie sehr robust und langlebig und zudem einbruchsicher. Allerdings isoliert Metall sehr schlecht, so dass Sie eventuell in zusätzliches Material zur Dämmung investieren müssen.

Kellerfenster in verschiedenen Variationen

Möchten Sie neue Kellerfenster einbauen (lassen), haben Sie nicht nur die Wahl zwischen Metall- und Kunststoffrahmen, sondern es sind auch verschiedene Ausführungen verfügbar:

  • Mit Festverglasung: Diese Kellerfenster kosten vergleichsweise wenig. Da sie sich nicht öffnen lassen, bieten sie sehr zuverlässigen Einbruchschutz. Allerdings können Sie auch nicht lüften, was die Schimmelbildung aufgrund Feuchtigkeit fördert.
  • Mit Dreh-Kipp-Funktion: Mit Dreh-Kipp-Fenstern ist dagegen eine Belüftung jederzeit problemlos möglich. Dafür ist diese Variante nicht ganz so einbruchsicher.
  • Aus Stahllochblech: Diese fest verankerten Fenster sind extrem wartungsarm, widerstandsfähig und bieten einen hervorragenden Einbruchschutz. Da sie allerdings kaum isolieren, kommen sie nur sehr selten in Betracht.

Für extreme Belastungen: Hochwasser-Fenster

„Normale“ Kellerfenster bieten keinen Schutz vor drückendem Wasser wie Stauwasser infolge von Starkregen oder Hochwasser. Ist Ihre Immobilie gefährdet, sollten Sie daher über den Einbau von hochwasserdichten Fenstern nachdenken. In diesem Fall haben Sie die Wahl zwischen Vorsatz- und Austauschscheiben. Diese schützen Ihren Keller und Ihr Haus nicht nur vor Wasser, sondern halten auch Einbrecher ab und verbessern die Wärmedämmung.

Alternativ können Fenster unter der Geländeoberkante mit einem Lichtschacht mit integrierter Rückstausicherung gegen Stauwasser gesichert werden. Der Kellerfenster-Schacht musst dafür aber via eine Drainage an das Abwassersystem angeschlossen sein.

Schlagregen
„Normale“ Kellerfenster bieten keinen Schutz vor drückendem Wasser wie Stauwasser infolge von Starkregen oder Hochwasser.

Neue Kellerfenster einbauen: Gibt es eine Förderung?

Ja. Sie können einen Investitionszuschuss bei der KfW beantragen. Das Programm 439 sieht beim Austausch der Kellerfenster eine Erstattung in Höhe von 10 % der förderfähigen Kosten vor. Maximal sind bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit drin.

Alternativ kommt das Programm 151/152 der KfW in Frage: Für den Tausch der Fenster im Keller sieht dieses einen zinsgünstigen Kredit von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit vor.

Zu beachten ist, dass Sie eine Förderung von der KfW nur dann in Anspruch nehmen können, wenn die neuen Fenster für eine gute Wärmedämmung sorgen und der U-Wert niedriger als 0,95 W/(m²K) ist. Diesen Wert halten mittlerweile aber viele Produkte locker ein.

Wann das Kellerfenster Dämmen eventuell nicht sinnvoll ist

In vielen vor 1950 errichteten Häusern ist der Kellerboden lose und die Kellerwände sind diffusionsoffen, so dass die Bausubstanz Feuchtigkeit jederzeit aufnehmen und abgeben kann. Zusätzlich wurden für eine beständige Durchlüftung ziemlich undichte Fenster – beispielsweise aus Stahllochblech – eingebaut.

Beginnen Sie in einem solchen Haus die Fenster im Keller zu isolieren, kann die Feuchtigkeit unter Umständen nicht mehr zuverlässig abtransportiert werden. In der Folge besteht die Gefahr von Schimmel und ernsthaften Schäden an der Bausubstanz. Lösen lässt sich dieses Problem eventuell mit einer effizienten Hausentlüftung. Dafür sollten Sie aber unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen.

Die Alternative zum Fenstertausch: die alten Kellerfenster abdichten

Sind Ihre alten Kellerfenster eigentlich noch top, aber leider nicht mehr an allen Stellen wasserdicht, können Sie sie mit etwas handwerklichem Geschick ganz einfach selbst reparieren.

Kellerfenster richtig abdichten: So geht’s

  1. Alte Dichtung gründlich entfernen.
  2. Die abzudichtende Stelle mit einem Spezialreiniger behandeln.
  3. Die neue Dichtung aus Acryl oder Silikon anbringen. Alternativ empfehlen sich Klebeabdichtungen oder bei größeren Rissen Gummi-Dichtbänder.
  4. Das Fenster für mehrere Stunden geschlossen halten.

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