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Dank Mauertrennung: feuchter Keller adé

Bei stark beschädigtem Mauerwerk geraten viele Verfahren zur Kellerabdichtung an ihre Grenzen. Mit einem Mauertausch lassen sich auch in diesem Fall Nässe und Schimmel im Keller wirksam bekämpfen. Lesen Sie im Folgenden

  • wie der Mauertausch das Mauerwerk vor Feuchtigkeit schützt
  • welche Vorteile dieses Verfahren hat
  • mit welchen Kosten Hausbesitzer rechnen müssen.

Mauertausch – so funktioniert dieses Verfahren zur Kellerabdichtung

Durch den fachgerechten Mauertausch entsteht eine dauerhaft wirksame Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Um die Statik des Hauses nicht zu gefährden, gehen die Handwerker beim Mauertausch segmentweise vor: Auf einer Länge von jeweils 80 bis 100 Zentimetern werden zahlreiche überlappende Kernbohrungen durchgeführt. Dabei kann auch Mauerwerk mit hoher Salzbelastung entfernt werden. Das beschädigte Mauerwerk wird anschließend durch frischen Beton oder Horizontalsperren aus anderen geeigneten Materialien ersetzt. Nur noch selten werden einzelne Mauersteine von Hand herausgenommen.

Kellerabdichtung durch Mauertausch – Ihre Vor- und Nachteile

Der Mauertausch ist ein äußerst effektives Verfahren zur Kellerabdichtung, das Hausbesitzer langfristig wieder gut schlafen lässt. Dass es mit vergleichsweise hohem zeitlichen Aufwand verbunden ist, macht sich bei den Kosten bemerkbar.

Vorteile des Mauertausches

Der Mauertausch erlaubt eine nachträgliche Kellerabdichtung selbst dann, wenn das Mauerwerk durch Feuchtigkeit schon stark beschädigt ist. Auch können so Partien mit hoher Salzbelastung zuverlässig entfernt werden. Die Qualität der Ausführung lässt sich anhand optischer Merkmale leicht überprüfen. Nur bei Bruchsteinmauern oder eventuellen statischen Problemen bei Gewölben kann diese Methode nicht angewendet werden.

Mauertausch – welche Kosten Hausbesitzer einkalkulieren müssen

Das Einbringen von Horizontalsperren durch eine Mauertrennung ist relativ aufwendig und beansprucht viel Arbeitszeit. Daher entstehen bei diesem Verfahren Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro m² Kellerfläche. Gerade bei einer feuchten Kellerwand, die lange gelitten hat, besteht aber oft keine andere Möglichkeit zur Kellerabdichtung.

Alternative Horizontalsperren als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Aufsteigende Feuchtigkeit kann Hausbesitzern ernsthafte Probleme bereiten. Sie lässt nicht nur den Putz abblättern und Salzausblühungen entstehen, sondern kann auch die Bausubstanz angreifen und die Wärmedämmung reduzieren. Neben dem Mauertauschverfahren gibt es weitere Möglichkeiten, der kapillar aufsteigenden Feuchtigkeit mit wirksamen Horizontalsperren zu begegnen.

Mauersägeverfahren

Feuchte Wände im Keller sind häufig darauf zurückzuführen, dass Wasser von außen durch die Wand drückt. In diesem Fall kommt eine Schwert- oder Seilsäge zum Einsatz, die das betroffene Mauerwerk mit einem horizontalen Schnitt teilt. In den entstandenen Spalt wird dann als Horizontalsperre ein Blech oder eine Folie eingeführt. So kann aufsteigende Feuchtigkeit den Keller nicht mehr erreichen. So leicht beim Mauersägeverfahren die Qualität der Ausführung kontrolliert werden kann, so hoch schlagen die Kosten zu Buche: Sie liegen zwischen 100 und 150 Euro pro Meter.

Ramm-Riffelblechverfahren

Bei Mauern mit einer maximalen Dicke von 80 Zentimetern kann aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich durch ein sogenanntes „Riffelblech” gestoppt werden. Dieses wird direkt in die Lagerfuge eingeschlagen. Statt zu einer vollständigen Unterbrechung der Lastübertragung kommt es beim Ramm-Riffelblechverfahren nur zu einer kurzfristigen Belastung des gesamten Mauerwerks. Für diese Art der Horizontalsperre sind Kosten von etwa 70 Euro pro Meter einzuplanen.

Elektrophysikalische Mauertrockenlegung

Einen anderen Weg zu einer trockenen Wand nehmen elektrophysikalische Methoden. Diese machen sich zunutze, dass Wasser unter Zuhilfenahme von Elektrizität in eine gewünschte Richtung transportiert werden kann. Zwar nur mit geringem Aufwand an vielen verschiedenen Gebäudeformen anwendbar, ist die Elektroosmose unter Experten bezüglich ihrer Wirksamkeit für die Kellerabdichtung noch umstritten. Aufgrund der notwendigen Analysen im Vorfeld entstehen Hausbesitzern in diesem Fall Kosten von bis zu 350 Euro pro Quadratmeter.

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Lesen Sie noch mehr über das Mauertauschverfahren in diesem Wikipedia Eintrag.

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