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Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit für trockenen Keller

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

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Horizonalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit - alle Infos!

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles zum Thema Horizontalsperren. So wissen Sie unter anderem nach dem Lesen,

  • wie eine Horizontalsperre das Mauerwerk vor Feuchtigkeit schützt,
  • welche Verfahren es dafür gibt,
  • was bei den einzelnen Verfahren gemacht wird,
  • was die Vorteile der jeweiligen Verfahren sind und
  • warum aufsteigende Feuchtigkeit sehr problematisch ist.

Wie hilft eine Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit und welche Kosten gehen mit den einzelnen Verfahren einher? Bei einer „Horizontalsperre“ handelt es sich um eine bauliche Vorkehrung, die verhindert, dass vom Boden aufsteigende Feuchtigkeit in Kapillarrisse des Mauerwerks gelangt.

Dabei unterscheidet man mechanische, chemische und elektrophysikalische Wirkungsweisen. Während Horizontalsperren bei Neubauten längst zum Standard gehören, verfügen Bestandsbauten häufig über keine oder nur mangelhaft wirksame Sperren.

Horizontalsperre – Die wichtigsten Infos zusammengefasst im Video

Mit Horizontalsperren das Mauerwerk vor Feuchtigkeit schützen

Wenn im Keller Feuchtigkeit vorhanden ist, besteht das Risiko von Schimmelpilzbildung und weiteren Schäden. Eine Mauerwerkstrockenlegung ist daher unumgänglich. Welche Methode die richtige ist, hängt zum einen von der Ursache und dem Ausmaß des bereits entstanden Schadens und zum anderen vom Kelleraufbau ab. Wir stellen die gängisten Methoden vor und verweisen gerne auf unseren Beitrag über Mauerwerkstrockenlegung, in dem wir noch umfangreichere Infos zu jedem Verfahren vorstellen.

Feuchte Wände im Keller sind häufig darauf zurückzuführen, dass Wasser von außen durch die Wand drückt. In diesem Fall kommt eine Schwert- oder Seilsäge zum Einsatz, die das betroffene Mauerwerk mit einem horizontalen Schnitt teilt. In den entstandenen Spalt wird dann als Horizontalsperre ein Blech oder eine Folie eingeführt. So kann aufsteigende Feuchtigkeit den Keller nicht mehr erreichen. So leicht beim Mauersägeverfahren die Qualität der Ausführung kontrolliert werden kann, so hoch schlagen die Kosten zu Buche: Sie liegen zwischen 100 und 150 Euro pro Meter.

Erfahren Sie noch mehr über das Mauersägeverfahren.

Sind die Schäden bereits sehr umfangreich, müssen die betroffenen Mauerteile häufig durch frischen Beton ausgetauscht werden. Für eine zukünftig trockene Wand nehmen die Handwerker dabei zahlreiche Kernbohrungen vor und bringen effektive Horizontalsperren ein, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen können. Da das Mauertauschverfahren, das auch bei hoher Salzbelastung empfehlenswert ist, viel Zeit und Arbeitsaufwand fordert, müssen Hausbesitzer mit Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro Quadratmeter Kellerfläche kalkulieren.

Noch umfangreicheres Wissen zum Mautertausch!

Bei Mauern mit einer maximalen Dicke von 80 Zentimetern kann aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich durch ein sogenanntes „Riffelblech” gestoppt werden (mehr zu Sockelabdichtungen). Dieses wird direkt in die Lagerfuge eingeschlagen. Statt zu einer vollständigen Unterbrechung der Lastübertragung kommt es in diesem Fall nur zu reine kurzfristigen Belastung des gesamten Mauerwerks. Für diese Art der Horizontalsperre sind Kosten von etwa 70 Euro pro Meter einzuplanen.

Erfahren Sie noch mehr über das Ramm-Riffelblichverfahren.

Bei aufsteigender Feuchtigkeit im Altbau ist häufig das Bohrkernverfahren das Mittel der Wahl. Dabei werden sich überlappende Löcher von acht bis zehn Zentimetern Durchmesser in die Wand gebohrt und anschließend mit dichtem Mörtel befüllt. Da die Bohrungen sich überschneiden, entsteht eine durchgängige Sperrschicht.

Erfahren Sie mehr über das Bohrkernverfahren.

Für eine nachträgliche Horizontalsperre durch Injektion müssen ebenfalls Löcher in das Mauerwerk des Kellers gebohrt werden. Befüllt werden diese drucklos oder mit Druck mit Produkten auf der Basis von Bitumen oder Paraffin. Dabei wird die Statik des Gebäudes kaum beeinflusst und die Kosten präsentieren sich mit etwa 80 Euro pro Meter relativ günstig. Allerdings stellt das Injektionsverfahren bei extrem starker aufsteigender Feuchtigkeit an der Innenwand oder bei hoher Salzbelastung oft nur eine vorübergehende Lösung dar.

Mehr über die verschiedenen Injektionsverfahren nachlesen.

Einen anderen Weg zu einer trockenen Wand nehmen elektrophysikalische Methoden. Diese machen sich zunutze, dass Wasser unter Zuhilfenahme von Elektrizität in eine gewünschte Richtung transportiert werden kann. Zwar nur mit geringem Aufwand an vielen verschiedenen Gebäudeformen anwendbar, ist die Elektroosmose unter Experten bezüglich ihrer Wirksamkeit für die Kellerabdichtung noch umstritten. Aufgrund der notwendigen Analysen im Vorfeld entstehen Hausbesitzern in diesem Fall Kosten von bis zu 350 Euro pro Quadratmeter.

Mehr Infos über das elektrophysikalische Verfahren.

Aufsteigende Feuchtigkeit – der Alptraum von Hausbesitzern

Aufsteigende Feuchtigkeit kann das Mauerwerk auf vielerlei Arten schädigen. Sie lässt den Putz abplatzen und greift Fugen und Ziegel – also die Bausubstanz – an. Es kommt zu Salzausblühungen und Algenbewuchs, die Fassadenfarbe verändert sich und die Wärmedämmung wird reduziert.

Vom Sockelbereich steigt das Wasser durch die Kapillaren in der Mauer nach oben. Dass es dabei die Schwerkraft überwinden kann, liegt am Zusammenspiel der Oberflächenspannung des Wassers und der Grenzflächenspannung zwischen Flüssigkeit und fester Umgebung. Gelangt die Feuchtigkeit weiter oben aus den Kapillaren an die Oberfläche, verdunstet sie und zieht mehr Wasser nach. Wo die Verdunstung am stärksten ist, kommt es zu einer hohen Salzkonzentration. Die Bildung der Salzkristalle lässt die Porenwände platzen und macht so das Austreten der Feuchtigkeit sichtbar.

Aufsteigende Feuchtigkeit dringt wie im Schwamm durch Poren und Risse
Aufsteigende Feuchtigkeit dringt wie im Schwamm durch Poren und Risse

Verursacht wird aufsteigende Feuchtigkeit im Keller oder Sockelbereich durch Regen- oder Grundwasser, aber auch durch Kondensat. Ebenso stecken häufig undichte Regenrinnen oder Fallrohre hinter dem Problem. Ob Schäden tatsächlich durch aufsteigende Feuchtigkeit entstanden sind, kann nur ein Experte klären. Vor der Trockenlegung des Mauerwerks und des Einbaus einer Horizontalsperre im Keller gilt es die Schadensursache eindeutig festzustellen und auszuschließen, dass die Feuchtigkeit von Spritzwasser oberhalb einer intakten Horizontalsperre oder von undichten Rohrleitungen herrührt.

Zusammenfassend: Horizontalsperre Kosten in unterschiedlicher Höhe

Je nach Aufbau des Kellers und Ursache der Feuchtigkeit sind nachträgliche Horizontalsperren mit unterschiedlichen Kosten verbunden.

Die günstigste Lösung stellt das Einschlagen von Blechen dar. Leider lässt sich der Erfolg der Methode, die etwa 70 Euro pro Meter kostet, nur schwer hervorsagen. Durchzuführen ist sie nur bei genügend hoher Stabilität des Gebäudes und ausreichenden Lagerfugen. Kaum teurer als das Ramm-Riffelblechverfahren ist mit 80 Euro pro Meter das Injektionsverfahren. Dieses empfiehlt sich insbesondere bei einer starken Salzkonzentration und einer extrem hohen Untergrundfeuchte und überzeugt durch seinen geringen technischen Aufwand.

Zu den bewährtesten Methoden zählt das Mauersägeverfahren. Seine deutlich höheren Kosten von bis zu 150 Euro pro Quadratmeter Kellerfläche sind unter anderem auf den immensen Geräteverschleiß sowie den notwendigen zusätzlichen Aufwand zurückzuführen. Liegt eine besonders starke Schädigung der Mauern vor, sorgt oft nur noch ein Mauertausch für dauerhaft trockene Wände. Für diese als besonders zuverlässig geltende Lösung müssen Hausbesitzer allerdings 200 bis 250 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Noch teurer präsentiert sich die Elektroosmose mit einem Quadratmeterpreis von 350 Euro, wobei die Wirksamkeit dieser Methode unter Experten umstritten ist.

Bitte beachten Sie, dass die Preise regional stark variieren können aufgrund der unterschiedlichen

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