Deutsche Bauvermittlung
Baustoffarten

Baustoffarten zur Kellerabdichtung

Den Keller selbst abdichten: Diese Materialien brauchen Sie

Sie möchten Ihren Keller selbst abdichten? – Dann müssen Sie unbedingt die richtigen Materialien verwenden. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Baustoffarten vor. Nach dem Lesen wissen Sie,

  • welche Produktarten Ihnen für die Kellerabdichtung grundsätzlich zur Verfügung stehen
  • welche Materialien Sie für die Kellerabdichtung von innen benötigen
  • welcher Baustoff für die nachträgliche Kellerabdichtung von außen die erste Wahl ist
  • welche Aspekte Sie bei der Materialwahl außerdem beachten sollten.
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Produktarten für die Do-it-yourself-Kellerabdichtung

Möchten Sie die Kellerabdichtung selbst vornehmen, sollten Sie unbedingt sorgfältig und überlegt vorgehen: Schließlich benötigt der erdberührte Baukörper einen speziellen Schutz: Nur so kann sichergestellt werden, dass Keller und Fundament langfristig vor Feuchtigkeitsschäden bewahrt werden. Schon kleinste Fehler können den Erfolg der gesamten Baumaßnahme zunichte machen – und Sie kämpfen weiterhin mit marodem Mauerwerk und Schimmel im Keller.

Grundsätzlich stehen Ihnen diese Produktarten für die Kellerabdichtung zur Verfügung:

  • Ein Bitumenanstrich schützt bei nichtdrückendem Wasser und kann auf Beton, Stein und Stahl aufgebracht werden. Er enthält keine gesundheitsschädlichen Substanzen und ist nach dem Trocknen geruchslos.
  • Eine Beschichtung schützt Bodenplatte und Kellerwände vor Feuchtigkeit. Achten Sie bei der Wahl der Beschichtung unbedingt auf den entsprechenden Lastfall.
  • Noppenbahnen führen in Kombination mit Drainagen Wasser zuverlässig ab und sorgen für eine Hinterlüftung der Wand. Erhältlich sind sie in zwei- und dreischaliger Ausführung.
  • Des Weiteren erhalten Sie im Fachhandel mineralische Dichtschlämme, Injektionsflüssigkeiten und bitumenfreie Dickbeschichtung.

Baustoffe für die Kellerabdichtung von außen

Die Kellerabdichtung von außen hat den großen Vorteil, dass sie nicht nur die Kellerräume, sondern auch das Mauerwerk vor Feuchtigkeit schützt. Führen sie die Kellerabdichtung von außen nachträglich selbst durch, arbeiten Sie mit Bitumen. Dieses teerähnliche Material kommt natürlich vor oder wird aus Erdöl gewonnen. Während professionelle Dichtungsfirmen auch kaltselbstklebende oder heißverklebte Bitumenbahnen verwenden, ist für Heimwerker die kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung das Mittel der Wahl.

Das Bitumen wird mit einer Kelle aufgetragen, in der Regel in zwei Arbeitsschritten. Dabei sollte der zweite Anstrich erst erfolgen, wenn der erste vollständig getrocknet ist. Für die Verarbeitung sollte die Temperatur von Untergrund und Luft über 5° C liegen. Außerdem muss die Beschichtung vor dem ersten Frost komplett verfilmt sein. Beachten Sie dabei, dass das Bitumen dafür mehrere Tage oder sogar Wochen benötigt. Halten Sie sich bei der Verarbeitung in jedem Fall strikt an die Herstellerangaben.

Baustoffe für die Kellerabdichtung von innen

Ist ein Aufgraben aus bestimmten Gründen nicht möglich oder unwirtschaftlich, stellt die Kellerabdichtung von innen eine Alternative dar. Für eine umfassende Kellerabdichtung von innen müssen Sie eine Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit errichten, die Kellerwände mit einer Vertikalsperre und außerdem die Bodenplatte abdichten. Dafür benötigen Sie unterschiedliche Baustoffe.

Dichtungsschlämme

Für die Abdichtung der Kellerwände sowie der Bodenplatte kommen häufig Dichtungsschlämme zum Einsatz. Diese bestehen aus Zement, Mineralien und kunststoffbasieren Zusätzen für eine bessere Verarbeitung. Dichtungsschlämme werden mit Wasser angerührt und entwickeln nach dem Trocknen eine hervorragende Haftung und Stabilität. Sie sind wasserabweisend, aber diffusionsoffen und zudem frostsicher und sehr alterungsbeständig. Achten Sie bei der Verarbeitung der Dichtschlämme sowie dem darauf folgenden Sanierputz unbedingt darauf, Handschuhe und eine Schutzbrille zu tragen: Der darin enthaltene Zement wirkt wasserbindend – auch auf der Haut. Bei Kontakt mit den Augen spülen Sie diese sofort mit kaltem Wasser aus und suchen umgehend einen Arzt auf.

Produkte für das Injektionsverfahren

Bei Injektionsverfahren für die Herstellung einer Horizontalsperre kommen unterschiedliche Produkte zum Einsatz – abhängig von Lastfall und Mauerwerk. Erhältlich sind wasserlösliche Silikonprodukte, lösungsmittelhaltige Präparate sowie spezielle Harze. Auch Injektionsstoffe auf der Basis von Bitumen und Paraffin sind erhältlich. Berücksichtigen Sie bei der Verarbeitung aller Optionen unbedingt die Herstellerangaben und beiliegenden Sicherheitshinweise.

Weitere Kriterien für den Produktkauf

Heimwerker sollten sich vorab gründlich über die Eigenschaften der verschiedenen Produkte informieren und dabei unbedingt die konkrete Situation vor Ort berücksichtigen. Bedenken Sie, dass es nicht nur unterschiedliche Produkte für die Kellerabdichtung von innen und außen gibt, sondern auch wasserdurchlässige und wasserundurchlässige Materialien. Zudem kommt es darauf an, ob Sie Boden, Wand oder Decke abdichten möchten. Welches Ziel hat Ihre Kellersanierung? Wollen Sie „nur“ Feuchtigkeit oder auch Schimmel aus Ihrem Keller verbannen?

Für ein zufriedenstellendes Ergebnis sollten Sie Produkte renommierter Marken bevorzugen. Achten Sie außerdem darauf, dass alle verwendeten Komponenten kompatibel sind. Andernfalls kann es zu ungünstigen chemischen Reaktionen kommen. Am besten entscheiden Sie sich für ein Produktsystem.

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