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Grundwasser im Keller - Was ist zu tun?

Grundwasser im Keller – Was tun?

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Grundwasser im Keller? - Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können!

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles rund um das Thema Grundwasser im Keller. Unter anderem wissen Sie nach dem Lesen,

  • wie wichtig es ist, Grundwasser im Keller abzupumpen,
  • was eine nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser bewirkt,
  • ob die nachträgliche Abdichtung von innen oder außen erfolgen sollte und
  • was Sie sonst gegen Grundwasser im Keller unternehmen können.

Was ist zu tun, wenn durch Grundwasser im Keller Gefahr für das Gebäude besteht? Welche nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser macht Sinn?

Die Wände und der Boden wirken feucht, schlimmstenfalls steht das Wasser sogar schon im Keller. In solchen Fällen liegt eine unangenehme Befürchtung nahe: Grundwasser dringt durch das Erdreich in das Haus ein. Was müssen Betroffene in einem solchen Fall tun?

Grundwasser im Keller – Die wichtigsten Infos zusammengefasst im Video

Das Wichtigste zu Beginn: Grundwasser im Keller unbedingt abpumpen

Wer Wasser im Keller seines Hauses entdeckt, muss unbedingt handeln. Am einfachsten ist es, dafür einen spezialisierten Fachbetrieb zu rufen. Die Experten pumpen das Nass zügig aus dem Haus und können sofort im Anschluss die Ursachen für das Eindringen ermitteln. Wer keinen Helfer erreichen kann oder die Kosten für ihren Einsatz sparen möchte, muss diese Aufgabe selbst übernehmen. Spätestens nach der erfolgreichen Trockenlegung ist ein Fachmann jedoch dringend zu konsultieren. Grundwasser im Keller ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Abdichtung des Hauses beschädigt ist. Wer keine Gegenmaßnahmen ergreift, muss in kurzer Zeit erneut mit einem Wassereinbruch rechnen. Anhaltende Regenfälle können zum Beispiel dazu führen, dass der Grundwasserspiegel steigt und ein nicht ordnungsgemäß abgedichtetes Haus geflutet wird. Solche Fälle mit Humor zu nehmen und sich über den kostenlosen Swimmingpool im Untergeschoss zu freuen, ist keinesfalls angebracht. Die Feuchtigkeit gelangt schnell in das Mauerwerk und richtet dort unter Umständen erheblichen Schaden an. Schimmel im Keller und Salzbindung können letztlich das gesamte Gebäude unbewohnbar machen und mindern in jedem Fall den Wert einer Immobilie.

Feuchte Flecken sind die Vorboten von Schimmel im Keller durch Grundwasser
Feuchte Flecken sind die Vorboten von Schimmel im Keller durch Grundwasser

Die nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser

Glücklicherweise können Sanierungsfachbetriebe die Abdichtung eines Hauses gegen drückendes Wasser im Keller wiederherstellen. Dazu muss die Situation vor Ort vom Fachmann zunächst eingehend untersucht werden. Zu klären ist, auf welchem Weg das Grundwasser ins Haus eingedrungen ist. Hierfür gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten. Meistens kommt es zu einer sogenannten vertikalen Durchfeuchtung, die an nassen Wänden zu erkennen ist. Sie ist darauf zurückzuführen, dass die Abdichtung der Seitenwände beschädigt ist. Drückt das Wasser hingegen direkt durch den Boden in das Haus, ist die Bodenplatte die Ursache des Problems. Als dritte Möglichkeit bleiben defekte Fugenbänder. Diese dichten den Bereich am Übergang zwischen Boden und Wänden ab. Wasser, das an diesen Stellen den Weg ins Innere findet, deutet auf entsprechende Schadbilder an den Fugenbändern hin. Ist die Ursache ermittelt, folgt im nächsten Schritt die Sanierung, die dem jeweiligen Schadensbild im Keller angepasst sein muss. Sie kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten erfolgen: von innen oder von außen.

Abdichtung gegen drückendes Wasser von innen

Eine Abdichtung von innen ist kostengünstiger als eine Sanierungsmaßnahme von außen. Leider ist sie nur in wenigen Fällen sinnvoll. Zu diesen Fällen gehört es, wenn sich die Beschädigungen der Abdichtung auf einzelne Stellen begrenzen lassen. Das heißt, wenn nur ein Loch oder höchstens wenige undichte Stellen gefunden worden sind. Dann können diese vom Fachbetrieb mit speziellen Harzen versiegelt werden. Das Material wird dazu direkt in die Wand gespritzt und härtet dort dauerhaft elastisch aus. Zum geringen Preis für diese Maßnahme müssen nur die zusätzlichen Kosten für die Trocknung der nassen Wände hinzugerechnet werden. Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten der Sanierung von innen, die jedoch nur in Spezialfällen umsetzbar sind. Grundsätzlich sollte der Rat eines Experten eingeholt werden, bevor mit den Ausbesserungsarbeiten begonnen wird. Denn wenn nicht alle Schadstellen gefunden werden, wird bei nächster Gelegenheit wieder Wasser im Keller stehen.

Abdichtung gegen drückendes Wasser von außen

Das Haus von außen gegen drückendes Wasser zu schützen, gilt als effektivste Maßnahme für jeden Eigentümer, der seinen Keller abdichten möchte. Allerdings sind die anfallenden Arbeiten auch am umfangreichsten. Dabei werden die wasserhemmenden Schichten, die das Haus umgeben, erneuert oder neu angelegt. Vor allem Altbauten verfügen oft über keine Abdichtungen aus Bitumen oder Polyethylen. In jedem Fall werden Arbeiten an den Außenmauern des Kellers notwendig. Das heißt, das umgebende Erdreich muss großflächig abgetragen werden. Ist das geschehen, werden die freigelegten Wände zunächst gereinigt und dann, wenn nötig, ausgebessert. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Abdichtung. Dazu wird eine sogenannte Bitumendickbeschichtung aufgebracht, die wasserundurchlässig ist und das Haus vor zukünftigen Badegängen schützt. Wegen des Aufwandes, der Komplexität und des Anspruchs der anfallenden Arbeiten sollte unbedingt ein Fachbetrieb beauftragt werden. Billige Konkurrenten mögen im ersten Augenblick zwar günstiger sein, die Folgekosten durch unsachgemäße Ausführungen sind jedoch sehr hoch. In Bezug auf den Kostenrahmen sollte außerdem berücksichtigt werden, dass teurere Abdichtungen meist länger halten und mehr Sicherheit für die Zukunft bieten als günstigere.

Zusammenfassung – Was ist zu tun bei drückendem Wasser im Keller?

Grundwasser, das über den Keller eindringt, ist eine ernste Gefahr für das Haus. Deshalb gilt: Die Räume so schnell wie möglich auspumpen, die Wände mit entsprechenden Geräten trocknen. Als nächstes sind die Ursachen zu ermitteln, um zukünftig nasse Überraschungen zu vermeiden. Dabei hilft der Fachbetrieb. Sind die Gründe geklärt, muss eine geeignete Abdichtung gegen drückendes Wasser im Keller installiert werden. Kleine Löcher lassen sich von innen ausbessern, großflächige Schäden müssen von außen behoben werden. Diese Methode ist zwar teuer, wird jedoch jedem empfohlen, der seinen Keller abdichten möchte.

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6 Kommentare

  • ich habe das haus anfang januar 2018 gekauft. der grundwasserspiegel ist sehr hoch, sodass bei starkem regen was wasser im keller durch den boden hochdrückt. pumpe ist angeschlossen und läuft regelmäßig.
    möchte aber so schnell es geht bessere vorkehrungen treffen und brauche hilfe und eine analyse zur ursachenbehebung.

    • Hallo,
      erstmal alles Gute im neuen Zuhause! Damit du dich dort wohlfühlst und nicht im Nassen sitzt, bedarf es einer Fachfirma, die Ursachenfindung und Problemlösung zu gleich anbietet. Mit unserem Angebotsvergleich findest du Fachfirmen in deiner Nähe, die dir eine Schadenanalyse samt Angebot erstellen. Schildere uns in wenigen Klicks dein Problem und wir leiten es an geeignete Fachfirmen weiter. Hier findest du den Angebotsvergleich von uns: https://www.deutsche-bauvermittlung.de/kellerabdichtung/

      Viele Grüße!

    • Sehr geehrte Frau Schreiber,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Es könnte sein, dass Sie einen Browser (oder eine veraltete Version) einsetzen, der die Probleme verursacht. Wir empfehlen, den Fragenbogen von einem anderen Gerät oder mit einem anderen neueren Browser auszufüllen. Dies ist z.B. auch über Ihr Mobilgerät möglich. Bei weiteren Fragen oder Problemen melden Sie sich gerne wieder bei uns.

      Viele Grüße!

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