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Das Mauersägeverfahren als nachträgliche Horizontalsperre für dauerhaft trockene Wände

Das Mauersägeverfahren dient der langfristigen Abdichtung der Kellerwand, wenn die Feuchtigkeit von außen durch die Wand drückt. In diesem Artikel erfahren Sie

  • wie das Mauersägeverfahren funktioniert
  • welche Vor- und Nachteile die Methode hat
  • mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Was ist das Mauersägeverfahren?

Beim Mauersägeverfahren handelt es sich um eine der ältesten und am häufigsten angewendeten Methoden zum Schutz vor kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Mit diesem Verfahren wird nachträglich eine dauerhaft wirksame Sperrplatte in das Mauerwerk eingebracht.

Beim Mauersägeverfahren wird das Mauerwerk über die gesamte Mauerstärke auf einem Meter Länge aufgeschnitten. Die Schnitthöhe beträgt acht bis zehn Millimeter. Die meisten Handwerker verwenden dafür eine Schwert- oder Diamantseilsäge. Letztere kommt insbesondere bei Wänden ab einer Stärke von 1,2 Metern sowie bei Naturstein- und Betonwänden zum Einsatz. Nach dem Reinigen des Schlitzes wird in den Schnitt wird ein Dichtungselement eingefügt. Dabei handelt es sich um Folie oder korrosionsbeständige Bleche.

Um die Tragfähigkeit der Wände sicherzustellen, werden hochdruckfeste Keilplatten aus Kunststoff in die verbliebende Schnitthöhe eingeschlagen und die Zwischenräume mit Zementsuspension verfüllt.

Vor- und Nachteile des Mauersägeverfahrens

Das Mauersägeverfahren zählt zu den gängigsten Verfahren der nachträglichen Kellerabdichtung und hat neben vielen Vorteilen nur einen Nachteil aufzuweisen: Es handelt sich um eine vergleichsweise teure Methode.

Vorteile des Mauersägeverfahrens

Das Mauersägeverfahren eignet sich für alle Mauerstärken und -arten und ermöglicht eine dauerhafte Trockenlegung von feuchten Kellerwänden. Die Methode ist erschütterungsfrei und erfordert kein Aufgraben. Zudem lässt sich die Ausführungsgüte leicht überprüfen.

Was kostet das Mauersägeverfahren?

Für das Mauersägeverfahren müssen Sie zwischen 100 und 150 Euro pro m² veranschlagen. Diese relativ hohen Kosten entstehen unter anderem durch den deutlichen Geräteverschließ sowie mögliche Zusatzkosten bei statischen Problemen oder Gewölbeauflagern.

Alternative Horizontalsperren gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Um Schimmel im Keller zu vermeiden, ist eine Mauerwerkstrockenlegung bei feuchten Kellern unumgänglich. Neben dem Mauersägeverfahren gibt es weitere wirksame Horizontalsperren.

Injektionsverfahren

Für eine nachträgliche Horizontalsperre durch Injektion müssen Löcher in das Mauerwerk des Kellers gebohrt werden. Befüllt werden diese drucklos oder mit Druck mit Produkten auf der Basis von Bitumen oder Paraffin. Dabei wird die Statik des Gebäudes kaum beeinflusst und die Kosten präsentieren sich mit etwa 80 Euro pro Meter relativ günstig. Allerdings stellt das Injektionsverfahren bei extrem starker aufsteigender Feuchtigkeit an der Innenwand oder bei hoher Salzbelastung oft nur eine vorübergehende Lösung dar.

Mauertauschverfahren

Sind die Schäden bereits sehr umfangreich, müssen die betroffenen Mauerteile häufig durch frischen Beton ausgetauscht werden. Für eine zukünftig trockene Wand nehmen die Handwerker dabei zahlreiche Kernbohrungen vor und bringen effektive Horizontalsperren ein, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen können. Da das Mauertauschverfahren, das auch bei hoher Salzbelastung empfehlenswert ist, viel Zeit und Arbeitsaufwand fordert, müssen Hausbesitzer mit Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro Quadratmeter Kellerfläche kalkulieren.

Bohrkernverfahren

Bei aufsteigender Feuchtigkeit im Altbau ist häufig das Bohrkernverfahren das Mittel der Wahl. Dabei werden sich überlappende Löcher von acht bis zehn Zentimetern Durchmesser in die Wand gebohrt und anschließend mit dichtem Mörtel befüllt. Da die Bohrungen sich überschneiden, entsteht eine durchgängige Sperrschicht.

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Erfahren Sie noch mehr über das Verfahren in diesem Wikipedia Artikel über die Mauersägetechnik.

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