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Wassereinwirkungsklassen nach DIN 18533

Wassereinwirkungsklassen nach neuer DIN 18533 – Was hat sich geändert?

DIN 18533 – Neues Regelwerk für die Kellerabdichtung

Seit Juli 2017 gilt die neue DIN 18533 für die Abdichtung erdberührter Bauteile. Die bisherigen „Lastfälle“ werden darin durch „Wassereinwirkungsklassen“ ersetzt. Lesen Sie in diesem Beitrag,

  • warum die alte DIN 18195 ersetzt wurde
  • was die Anwendungsbereiche der DIN 18533 sind
  • welche Wassereinwirkungsklassen unterschieden werden.
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Die neue DIN 18533

Die bis Juli 2017 geltende DIN 18195 diente beinahe 30 Jahre lang als Regelwerk für die Abdichtung. Viele innovative Baustoffe und Technologien waren daher nicht enthalten, so dass die bisherigen Regelungen umfassend überarbeitet werden mussten. Die DIN 18533 enthält nun neue und übersichtlichere Einzelnormen sowie einen eigenen Abschnitt „Abdichtung von erdberührten Bauteilen“.

Anwendungsbereiche der neuen DIN 18533

Die DIN 18533 bezieht sich auf nicht wasserdichte, erdberührte Bauteile. Anwendung im Massivbau findet Sie in den folgenden Bereichen:

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Für die Kellerabdichtung sind nach DIN 18533 sowohl flüssig zu verarbeitende als auch bahnenförmige Baustoffe zulässig. Bei der Wahl von Abdichtungsmethode und Material liegt jetzt nicht mehr die Entstehungsart des Wassers zugrunde, sondern die Entscheidung erfolgt bauteil- und nutzungsbezogen. Die DIN 18195 bleibt weiterhin bestehen – allerdings nur noch als begleitendes Dokument für Definitionen und die Erklärung von Abkürzungen.

Die Wassereinwirkungsklassen nach DIN 18533

Bei der DIN Abdichtung unterscheidet man nicht mehr nach Lastfällen, sondern berücksichtigt die Einwirkungsart und -intensität des Wassers auf die betreffenden Bauteile. Die bisher nach Entstehungsart klassifizierten Lastfälle „Bodenfeuchte“, „nichtstauendes Sickerwasser“, „zeitweise aufstauendes Sickerwasser“ und „von außen drückendes Wasser“ werden durch vier Wassereinwirkungsklassen ersetzt:

  • W1-E: Diese Klasse findet Anwendung bei Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendem Sickerwasser. Eine Dränschicht nach Din 4095 ist notwendig, wenn die Durchlässigkeit über 10 bis 4 m/s liegt. Für Bodenplatten wird W1-E nur angewandt, wenn die Abdichtungsebene mindestens 50 Zentimeter über dem Bemessungswasserstand liegt.
  • W2-E: Diese Klasse kommt vor allem bei Grund-, Hoch- und Stauwasser ins Spiel. Sie unterscheidet zwischen mäßiger Einwirkungsintensität bei einem Wasserdruck unter drei Metern und einer hohen Druckwassereinwirkung bei einer Eintauchtiefe von mehr als drei Metern.
  • W3-E: Diese Klasse beschäftigt sich mit nichtstauendem Sickerwasser auf erdüberschütteten Decken, wenn der tiefste Punkt der Decke mindestens 30 cm über dem Bemessungswasserstand liegt und gleichzeitig die Anstauhöhe 10 cm nicht übersteigt.
  • W4-E: Diese Klasse wird angewandt im Bereich von Abdichtungen in und unter Wänden und umfasst sowohl Sicker- und Kapillarwasser im Mauerwerk als auch Spritzwasser an Sockeln.

Lastfälle nach DIN 18195 – Welche gibt es? Was hat sich geändert?

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