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Ramm-Riffelblechverfahren

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Keine Chance für aufsteigende Feuchtigkeit

Bei diesem Verfahren der Kellerabdichtung wird ein Riffelblech mechanisch direkt in die Lagerfuge getrieben. Erfahren Sie in diesem Beitrag,

  • wie das Ramm-Riffelblechverfahren funktioniert.
  • ob es für die Kellerabdichtung in Ihrem Haus in Frage kommt.
  • welche Vorteile diese Methode bietet.
  • mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Was ist das Ramm-Riffelblechverfahren?

Beim Ramm-Riffelblechverfahren werden gewellte Chromnickelstahlbleche mit einem pressluftgetriebenen Schlagwerk direkt in die Lagerfuge gestoßen. Damit die Bleche das Mauerwerk dauerhaft zuverlässig vor kapillar aufsteigender Feuchtigkeit schützen und Schimmel im Keller verhindern können, muss dabei darauf geachtet werden, dass sich die Bleche mit mindestens einer Welle überlappen. Für Hausbesitzer ist diese Methode nur mit relativ geringen Kosten verbunden: Mit dem Ramm-Riffelblechverfahren erhalten Sie eine wirksame Horizontalsperre für etwa 70 Euro pro Meter.

Voraussetzungen für das Ramm-Riffelblechverfahren

Ob in Ihrem Haus eine nachträgliche Horizontalsperre durch das Ramm-Riffelblechverfahren möglich ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Vor allem muss eine durchgehende horizontale Lagerfuge ohne störende Rohrleitungen vorhanden sein. Außerdem darf die Mauerstärke maximal 80 bis 100 Zentimeter betragen. Andernfalls werden die Bleche zu stark belastet. Um die Statik durch das Eintreiben der Bleche nicht zu gefährden, muss das Mauerwerk vorab sorgfältig auf Hohlräume und seinen Gesamtzustand überprüft werden. Auch kann dabei ein zu hoher Chloridgehalt ausgeschlossen werden: Dieser könnte Lochfraß in den Blechen verursachen. Zu guter Letzt muss der zur Verfügung stehende Arbeitsraum mindestens einen Meter breit sein.

Vorteile des Ramm-Riffelblechverfahrens

Angesichts der vergleichsweise geringen Kosten hat das Ramm-Riffelblechverfahren als besonders wirtschaftliche Methode zur Kellerabdichtung von innen nur einen Nachteil: Es kann nur unter bestimmten Bedingungen durchgeführt werden. Dabei kommt es aber zu keinem Zeitpunkt zu einer vollständigen Unterbrechung der vertikalen oder horizontalen Lastübertragung, so dass keine Abstützungsmaßnahmen erforderlich sind. Die Qualität der Ausführung des Ramm-Riffelblechverfahrens lässt sich ganz einfach optisch überprüfen.

Mauerwerkstrockenlegung durch Horizontalsperren – alternative Methoden

Neben dem Ramm-Riffelblechverfahren gibt es weitere Methoden zur nachträglichen Errichtung von wirksamen Horizontalsperren. All diese Verfahren schützen den Keller dauerhaft vor kapillar aufsteigender Feuchtigkeit und damit vor gesundheitsschädlicher Schimmelbildung.

Mauersägeverfahren

Häufig ist Wasser, das von außen durch die Wand drückt, für Feuchtigkeit im Keller verantwortlich. Daher wird das betroffene Mauerwerk beim Mauersägeverfahren mit einem horizontalen Schnitt geteilt. In diesen Spalt führten die Handwerker ein rostfreies Blech oder eine Kunststoff-Folie ein. Diese Horizontalsperre sorgt dafür, dass aufsteigender Feuchtigkeit der Weg in den Keller versperrt wird. Mit Kosten zwischen 100 und 150 Euro pro Meter gehört das Mauersägeverfahren zu den teureren Methoden der Kellerabdichtung.

Injektionsverfahren

Soll eine Horizontalsperre durch Injektion errichtet werden, müssen zuerst Löcher in das Mauerwerk gebohrt werden. Diese befüllen die Handwerker mit Bitumen oder paraffinhaltigen Produkten – entweder drucklos oder mit Druck. Dabei besteht keine Gefahr für die Statik und die Kosten belaufen sich nur auf vergleichsweise günstige 80 Euro pro Meter. Gerade bei starker kapillar aufsteigender Feuchtigkeit oder einem hohen Salzgehalt im Mauerwerk ist die Wirksamkeit des Injektionsverfahrens leider oft zeitlich begrenzt.

Mauertauschverfahren

Bei weitreichenden Schäden raten Experten häufig zum Mauertauschverfahren. Für einen dauerhaft trockenen Keller werden zahlreiche Kernbohrungen vorgenommen, die für eine durchgehende Horizontalsperre mit Beton oder anderen Materialien gefüllt werden. Da das Mauertauschverfahren relativ zeit- und arbeitsintensiv ist, kommen auf Hausbesitzer bei diesem Verfahren Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro m² Kellerfläche zu.

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Mehr Infos zum Verfahren finden Sie in diesem Wikipedia Beitrag.

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